Brukenthalmuseum
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Die Brukenthalbibliothek

. Das Brukenthal-Brevier
. Brukenthal digital:
Die digitalisierte Sammlung alter Bücher
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. Die Brukenthalbibliothek
Adresse:
Piata Mare, Nr. 4
Tel. +40 269 217691

Opening:
Monday - Friday: 10 a.m. - 3 p.m.
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. . Die Brukenthalbibliothek
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Die Brukenthalbibliothek ist über den zweiten Innenhof des Brukenthalpalais zugänglich.
Ihr Grundstock wurde mit den Buchkäufen Samuel von Brukenthals gelegt (15.772 Bände). Diesem Bestand wurden im Laufe der Jahre noch andere Sammlungen hinzugefügt. Zu diesen gehören die sogenannte Kapellenbibliothek (gegründet im 15. Jh., umfasst die Bibliothek des Dominikanerklosters und die Privatbibliotheken einiger Hermannstädter Patrizier), den Fond des evangelischen Kapitels, den der aufgelösten Hermannstädter Rechtsakademie und eine Reihe von Schenkungen seitens von Privatpersonen und wissenschaftlichen Institutionen aus dem In- und Ausland.
Heute umfasst das in der Brukenthalbibliothek aufbewahrte Schriftgut ungefähr 280.000 Objekte.

Handschriften
Die Handschriftensammlung umfasst 778 Objekte. Hervorzuheben sind:
Das sogenannte Brukenthal-Brevier (1786 in Wien angekauft, entstanden zu Beginn des 16. Jh. in den Niederlanden, Pergament, gotische Minuskelschrift; die Miniaturen werden Simon Bening und Geeraert Hornebaut zugeschrieben).
Ein sog. Vigiliale (Pergament, 1507; spätgotische Handschrift mit Musiknoten, Schmuckinitialen in Rot, Blau und Schwarz).

Inkunabeln
442 Einzeltitel, die in 382 Bänden gefasst sind. Hervorzuheben sind:
Opus praeclarum quarti scripti von Thomas von Aquin (Mainz 1469), Breviarum croaticum (1493), die Triomphi von Francesco Petrarca (1488), die Schedel'sche Weltchronik (umfasst 2000 Holzschnitte, Nürnberg 1493), De mirabilibus mundi von Solinus Gaius Iulius Solinus (Venedig 1488), die Geographie des Strabo (Rom,1473), die Naturgeschichte des Plinius d. Ä. (Venedig, 1498) u. v. a.

Europäische Rara
Der Bestand umfasst ungefähr 30.000 Bände aus dem 16.-18. Jahrhundert. Viele von ihnen sind mit wertvoller Druckgrafik ausgestattet und in den berühmtesten Druckereien Europas bzw. von den großen Verlegern und Herausgebern der Zeit besorgt worden: von Aldus Manutius, Robert Estienne, Christoph Plantin, von der Familie Elzevir oder den Gebrüdern Trechsel, von Abraham Ortelius, Georg Braun, Franz Hogenberg u v. m.

Rumänische Rara
Die Sammlung umfasst ungefähr 1500 Bände. Viele von ihnen bezeugen den beständigen Austausch von Büchern zwischen den drei Regionen Walachei, Moldau und Siebenbürgen. Zu erwähnen sind die Cazania des Mitropoliten Vaarlam Mo?oc (Jassy, 1643), das Neue Testament von Bãlgrad (heute: Alba Iulia) von 1648 und die Bibel des ?erban Cantacuzino (Bukarest, 1688).

Transylvanica
Das Brukenthalmuseum besitzt eine reiche Sammlung siebenbürgischer Bücher. In der Bibliothek können einige der frühesten in Siebenbürgen veröffentlichten Bücher konsultiert werden, die sich berühmten Buchdrucker wie Johannes Honterus zu Kronstadt, Caspar Helth zu Klausenburg, Marcus Pistorius und Abraham Kertész zu Hermannstadt verdanken.

 

 
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DIE BIBLIOTHEK (zum Vergrößern anklicken)

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